Podiumsdiskussion

Digitalität und Privatheit

Sozialen Plattformen - wie Google und Facebook - und technischen Hilfsmittel - wie das Smartphone oder Tablet - haben sich mittlerweile als scheinbar unverzichtbare Werkzeuge etabliert, um die häufig sehr anspruchsvollen und dichten Anforderungen des täglichen Lebens zu bewältigen. Aber das hat seinen Preis: Die ‚Bezahlung‘ der Dienste erfolgt über die persönlichen Daten, die die großen Anbieter im Internet dann für passgenaue Werbung ihrer Nutzer*innen verwenden. 

Bei dieser Podiumsdiskussion steht die Frage im Mittelpunkt, inwiefern Nutzer*innen in diesem Zuge noch über so etwas wie digitale Souveränität verfügen. Auch geht es um die Verwendung von Kommunikationsplattformen wie Facebook, Google und Tools für Webkonferenzen und es wird der Frage nachgegangen, ob und wie in diesem Zusammenhang Privatheit in digitalen Umgebungen existiert bzw. welche Nebenfolgen und Herausforderungen sich auf der Ebene von subjektivem Handeln und strukturellen Steuerungsbedarfen zeigen.

Pandemiebedingt werden für diese Veranstaltung noch keine Zuschauer*innen zugelassen sein, für die breite Öffentlichkeit wird sie aber durch die Ausstrahlung auf WDR 3 im Radio zugänglich gemacht.

Finanziert wird das Projekt durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln, zum Teil unterstützt durch Mittel von 

  • der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln;
  • der Initiative Medienapokalypsen: Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel am Institut für Medienkultur & Theater;
  • dem Institut für Digital Humanities;
  • dem Zentrum für LehrerInnenbildung;
  • der Grimme-Akademie.

Ein weiterer Kooperationspartner ist WDR 3, WDR 3 ist Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.