Podiumsdiskussion

Limitierte Öffentlichkeiten: Das „Dark“ und „Private“ Social

Aktuell ist zu beobachten, dass sich politische Debatten gerade junger Zielgruppen aus den öffentlich zugänglichen Bereichen des Netzes in die privat(er)en zurückverlagern, wie beispielsweise Whatsapp oder Telegram. Transparenz und Öffentlichkeit gehen so verloren. Die Auseinandersetzung mit den populären Netzwerken im pädagogischen Kontext heißt, dabei den Wert der Inhalte als formelles und informelles Lernfeld für junge Menschen zu erkennen und mit Blick auf ‚private social‘ möglicherweise klassische Formen der politischen Medienbildung wieder in den Blick zu nehmen und – ganz wichtig – den Mut zu mehr Zivilcourage im Netz zu stärken, weil Interventionsmöglichkeiten limitiert werden. 

Finanziert wird das Projekt durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln, zum Teil unterstützt durch Mittel von 

  • der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln;
  • der Initiative Medienapokalypsen: Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel am Institut für Medienkultur & Theater;
  • dem Institut für Digital Humanities;
  • dem Zentrum für LehrerInnenbildung;
  • der Grimme-Akademie.

Ein weiterer Kooperationspartner ist WDR 3, WDR 3 ist Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.