Podiumsdiskussion

Soziale Netze und staatliche Akteure

Internationale Internetkonzerne wie Amazon oder Alphabet bauen Infrastrukturen und Services auf, die man als systemrelevant und essentiell bezeichnen kann. Facebook, ein privates Wirtschaftsunternehmen, schlägt eine eigene Online-Währung vor. Damit etablieren sich Rahmungen und Strukturen, die Öffentlichkeit(en) mit strukturieren. Wo diese Internetkonzerne zugleich konkrete öffentliche Medien wie soziale Netzwerke betreiben, entsteht eine besondere Machtkonkurrenz – mit Folgen für unsere Demokratie und Öffentlichkeit. 

Die Podiumsdiskussion geht den Fragen nach, ob inwiefern diese internationalen Unternehmen durch ihre Größe von staatlicher Seite noch sinnvoll zu regulieren sind und bzw. inwiefern sie durch ihre unbestreitbaren Verdienste in der Reduzierung von Friktion  mit staatlichen Akteuren in Konkurrenz treten können.

Finanziert wird das Projekt durch das Grimme-Forschungskolleg an der Universität zu Köln, zum Teil unterstützt durch Mittel von 

  • der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln;
  • der Initiative Medienapokalypsen: Hoffnungen und Ängste zum medialen Wandel am Institut für Medienkultur & Theater;
  • dem Institut für Digital Humanities;
  • dem Zentrum für LehrerInnenbildung;
  • der Grimme-Akademie.

Ein weiterer Kooperationspartner ist WDR 3, WDR 3 ist Kulturpartner der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln.